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Fehleranalyse von Hochdruckschläuchen
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Fehleranalyse von Hochdruckschläuchen

02.04.2025

1. Versagen der äußeren Gummischicht:

(1) Auf der Oberfläche des Schlauches treten Risse auf

Der Hauptgrund für die Risse auf der Schlauchoberfläche ist, dass der Schlauch unter kalten Bedingungen gebogen wird.

(2) Blasenbildung auf der Außenfläche des Schlauches

Der Grund für die Blasenbildung auf der Außenfläche des Schlauchs liegt darin, dass die Qualität der Schlauchproduktion nicht ausreichend ist oder der Schlauch bei der Arbeit unsachgemäß verwendet wird.

(3) Der Schlauch ist nicht gebrochen, aber es tritt viel Öl aus

Eine große Menge Öl ist in den Schlauch eingedrungen, es wurde jedoch kein Riss festgestellt. Der Grund dafür liegt darin, dass der innere Klebstoff durch die unter hohem Druck strömende Flüssigkeit im Schlauch erodiert und abgeschabt wurde, bis ein großer Bereich der Stahldrahtschicht austrat, was zu einem Austreten großer Ölmengen führte.

(4) Die äußere Gummischicht des Schlauchs ist stark beschädigt und weist leichte Risse auf. Dies ist ein Zeichen für die natürliche Alterung des Schlauchs. Durch die Alterung oxidiert die äußere Schicht ständig, sodass sich auf ihrer Oberfläche eine Ozonschicht bildet, die sich mit der Zeit verlängert.

Wenn der Schlauch verdickt ist und während des Gebrauchs leicht gebogen wird, entstehen kleine Risse. In diesem Fall muss der Schlauch ausgetauscht werden.

2. Versagen der inneren Gummischicht:

(1) Die Gummischicht im Schlauch ist hart und rissig: Der Hauptgrund dafür ist, dass der Schlauch durch die Zugabe von Weichmachern in den Gummiprodukten flexibel und plastisch ist. Wenn der Schlauch jedoch überhitzt, läuft der Weichmacher über.

(2) Die Gummischicht im Schlauch ist stark beschädigt und deutlich aufgequollen: Die Gummischicht im Schlauch ist stark beschädigt, und der Grund für die deutliche Ausdehnung liegt darin, dass das Gummimaterial im Schlauch nicht mit dem Öl des Hydrauliksystems kompatibel ist und die Qualität des Schlauchs durch chemische Einwirkung verändert wird.

3. Versagen in der Bewehrungslage:

(1) Der Schlauch ist gebrochen, und das Stahlgeflecht in der Nähe des Bruchs ist rostig. Der Schlauch ist gebrochen, und die äußere Gummischicht wird zur Überprüfung abgezogen. Das Stahlgeflecht in der Nähe des Bruchs ist rostig. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Schicht Feuchtigkeit oder korrosiven Substanzen ausgesetzt war.

Dies schwächt die Festigkeit des Schlauchs und führt unter hohem Druck zum Reißen.

(2) Die Schlauchverstärkungsschicht ist nicht verrostet, es treten jedoch unregelmäßige Drahtbrüche auf.

Der Schlauch war gerissen, die äußere Gummischicht war abgelöst. In der Verstärkungsschicht war kein Rost zu finden, jedoch waren in Längsrichtung der Verstärkungsschicht unregelmäßige Drahtbrüche zu sehen. Der Hauptgrund dafür ist, dass der Schlauch einer hochfrequenten Stoßkraft ausgesetzt war.

4. Versagen am Bruch:

(1) Der Schlauch ist an einer oder mehreren Stellen gebrochen, die Risse sind sauber und die anderen Teile sind gut erhalten.

Der Hauptgrund für dieses Phänomen ist, dass der Systemdruck zu hoch ist und die Druckfestigkeit des Schlauchs übersteigt.

(2) Beim Reißen des Schlauches kommt es zu einer Torsion

Der Grund für dieses Phänomen liegt darin, dass der Schlauch während der Installation oder Verwendung einer übermäßigen Torsion ausgesetzt ist.

5. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei der zukünftigen Verwendung von Hydraulikschläuchen auf Folgendes geachtet werden sollte:

(1) Die Schlauchführung sollte möglichst weit von Wärmequellen und vom Abgasrohr des Motors entfernt erfolgen. Bei Bedarf können Vorrichtungen wie Buchsen oder Schutzgitter verwendet werden, um eine Beschädigung des Schlauchs durch Hitze zu verhindern.

(2) Wo der Schlauch angeschlossen werden muss oder wo es während der Arbeit zu Reibung mit der mechanischen Oberfläche kommen kann, sollten Schutzvorrichtungen wie Schlauchschellen oder Federn angebracht werden, um eine Beschädigung der Außenschicht des Schlauchs zu vermeiden.

(3) Wenn der Schlauch gebogen werden muss, sollte der Biegeradius nicht zu klein sein und größer als das Neunfache des Außendurchmessers sein. Die Verbindung von Schlauch und Verbindungsstück muss einen geraden Linienabschnitt aufweisen, der größer als das Zweifache des Außendurchmessers des Rohrs ist.

(4) Bei der Schlauchinstallation sollte vermieden werden, dass der Schlauch unter Spannung steht. Auch wenn an beiden Enden des Schlauchs keine Relativbewegung stattfindet, muss der Schlauch locker gehalten werden. Unter Druck dehnt sich der gespannte Schlauch aus und die Festigkeit sinkt.

(5) Verdrehen Sie den Schlauch bei der Montage nicht. Eine leichte Verdrehung kann die Festigkeit des Schlauchs verringern und die Verbindung lösen. Ziehen Sie die Verbindung daher bei der Montage nicht am Schlauch, sondern an der Verbindung fest.

(6) Wenn der Schlauch an Schlüsselkomponenten konfiguriert ist, wird empfohlen, ihn regelmäßig zu überprüfen oder auszutauschen.